A B C D E F G H I K L M N O P R S T U V W XYZ
 
Hagelkorn (Chalazion)
Ist ein nicht schmerzhaftes Knötchen im Augenlid. Ursache: chronische Entzündung einer Lidranddrüse.

Halos
Sind vergrößerte Lichthöfe um Lichtquellen herum, die vor allem in der Dämmerung oder im Dunkeln nach einer Lasik-Behandlung auftreten können. Ursache: die Pupille wird in der Nacht größer als die "geschliffene" Hornhautzone, so dass ein Teil des in das Auge einfallenden Lichtes unscharf abgebildet wird.

Herpes-Simplex-Keratitis
Ist eine Entzündung der Hornhaut durch Herpes-Viren.

Heterophorie (Winkelfehlsichtigkeit, Latentes Schielen)
So bezeichnet man zeitweiliges Schielen. Verursacht durch Muskelgleichgewichtsstörung der Augen.

Heterotropie (Begleitendes Schielen, Strabismus concomitas)
Das schielende Auge begleitet das gesunde Auge in alle Blickrichtungen gleichförmig. Dadurch ist der Schielwinkel in allen Richtungen gleich. Meistens manifestiert sich das Begleitschielen im Kleinkindalter. Wird es nicht frühzeitig therapiert, kann sich eine Schwachsichtigkeit ausbilden.

Hordeolum, Hordeolosis (Gerstenkorn)
Ist ein schmerzhaftes Knötchen mit zentralem Eiterpunkt.
Ursache: Entzündung der Liddrüsen durch akute, bakterielle Infektion.

Hornhaut (Cornea)
So bezeichnet man den klaren, gewölbten und von Tränenflüssigkeit benetzten vorderen Teil der äußeren Augenhaut.

Hornhautentzündung (Keratitis)
Ist eine in den meisten Fällen bakteriell bedingte Entzündung der Augenhornhaut.

Hornhautdicke
Ist ein wichtiger Faktor bei Augenlaser-Operationen. Die Hornhautdicke beträgt durchschnittlich 0,50 - 0,55 mm. Durch minimale Veränderungen der Hornhautdicke gelingt es in vielen Fällen eine Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Allerdings sollte die Hornhaut nach einer Behandlung mindestens 0,4 mm betragen, um die nötige Stabilität zu gewährleisten.

Hornhautepithel
Bildet die äußerste Schicht der Hornhaut.

Hornhautkegel (Keratokonus)
Ist eine meist beidseitig auftretende Hornhauterkrankung, bei der sich die Hornhaut zentral immer weiter verdünnt. Durch den natürlichen Augeninnendruck kommt es dabei zu einer kegelförmigen Auswölbung des mittleren Bereiches der Hornhaut mit ausgeprägter Stabsichtigkeit.

Hornhauttransplantation (Keratoplastik)
So werden Hornhauttransplantationen bezeichnet. Die erkrankte Hornhaut wird vollständig entfernt und durch ein passendes Stück Spenderhornhaut ersetzt.

Hornhautvaskularisation
Ist das Einwachsen von Gefäßen in die normalerweise gefäßfreie Hornhaut.
Ursache: Sauerstoffunterversorgung der Hornhaut (z.B. durch Kontaktlinsen).

Hornhautverkrümmung (Astigmatismus, Stabsichtigkeit)
Bei dieser Form der Fehlsichtigkeit ist die Hornhaut nicht gleichmäßig gewölbt. Durch den „Knick in der Optik “ werden einfallende Lichtstrahlen unterschiedlich gebrochen und nicht als Punkt auf der Netzhaut dargestellt, sondern als Stab. Das wahrgenommene Bild ist entsprechend verzerrt.

Hornhautvorwölbung (Keratoektasie)
Ist eine Ausstülpung der Hornhaut bei zu geringer Hornhautdicke.
Folge: Verschlechterung des Sehvermögens.
Extrem seltene Komplikation nach einer LASIK-Operation.

Humor aquosus (Kammerwasser)
Ist eine Flüssigkeit, die die vordere und hintere Augenkammer ausfüllt. Sie ernährt die Augenlinse und die Hornhaut und stabilisiert die Form des Auges.

Hyperopie (Weitsichtigkeit)
Bei dieser Form der Fehlsichtigkeit ist der Augapfel verkürzt, wodurch Lichtstrahlen in diesem Fall erst hinter der Netzhaut gebündelt werden. Dadurch werden Gegenstände in der Nähe unscharf wahrgenommen. Oft ist diese Fehlsichtigkeit mit Kopfschmerzen verbunden, da das Auge sich überanstrengt.

Hypertropie (Höhenschielen)
So bezeichnet man eine Form des Schielens, bei der ein Auge höher- bzw. tiefer steht als das andere.