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LASEK
Steht für: „Laser Epithelial Keratomileusis“. Diese Methode eignet sich für die Behandlung von Fehlsichtigen, die aus bestimmten Gründen nicht für eine LASIK in Frage kommen.
Im Unterschied zur LASIK wird hier auf den Einschnitt in die Hornhaut verzichtet. Mehr dazu erfahren Sie im Kapitel "Was ist die Lasek Methode?"

Laser
Bedeutet „Light amplification by stimulated emission of radiation“ (Verstärkung des Lichts durch angeregte Strahlung). Mit dieser Technik wird ein einfarbiger, stark gebündelter und gleichphasiger Lichtstrahl erzeugt. Der Laser findet heute in zahlreichen medizinischen Gebieten Anwendung. In der Augenheilkunde kann mit Hilfe der Lasertechnologie die Kurz-, Weit- oder Stabsichtigkeit behandelt werden. Die beiden wichtigsten Verfahren sind Lasik und Lasek.

Laserthermokeratoplastik (LTK)
Ist eine Lasertechnik zur Korrektur geringer Weitsichtigkeit. Mit dem Laser werden an der Hornhautperipherie kleine Hitzeherde gesetzt. In den erwärmten Bereichen zieht sich die Hornhaut zusammen und führt damit zur größeren Steilheit des Hornhautzentrums.

LASIK
Steht für: „Laser in situ Keratomileusis“. Bei dieser Methode wird mit dem Excimer-Laser Gewebe im Stroma (mittlere Hornhautschicht) abgetragen. Die LASIK wird seit 1990 angewendet und ist heute das weltweit am häufigsten angewandte Verfahren in der Laserbehandlung von Fehlsichtigkeit. Mehr dazu erfahren Sie im Kapitel "Was ist die Lasik Methode?"

Latentes Schielen (Heterophorie, Winkelfehlsichtigkeit)
So bezeichnet man zeitweiliges Schielen. Verursacht durch eine Muskelgleichgewichtsstörung der Augen.

Lederhaut (Sklera)
Ist die äußerste Schicht des Augapfels und reicht von der Eintrittstelle des Sehnervs bis zur Hornhaut. Die Lederhaut besteht aus einer kollagenbindegewebigen Substanz und schimmert weißbläulich („das Weiße im Auge“) durch die Bindehaut.

Lens cristallina (Augenlinse)
Ist ein transparenter, flexibler bikonkaver Körper, der hinter der Iris liegt. Die Linse sammelt und bricht die einfallenden Lichtstrahlen und projiziert ein verkleinertes umgekehrtes Bild auf der Netzhaut.

Lentiglobus
Ist eine kugelige Wölbung der Augenlinse; Formanomalie.

Lentikonus
Ist eine zylindrische Wölbung der Augenlinse; Formanomalie.

Lichtschutzgläser
Sie absorbieren Licht und werden deshalb bei verstärkter Blendungsempfindlichkeit eingesetzt.

Linsenchirurgie
Ist die Einpflanzung einer zusätzlichen Linse (Phake- IOL-OP) oder der Austausch der körpereigenen Linse durch eine künstliche Linse (RLA).

Lokalanästhesie
Ist die örtliche Betäubung des Operationsfeldes. Bei Augenoperationen erfolgt eine Lokalanästhesie zumeist durch Augentropfen.

Luxatio und Subluxatio lentis
Ist eine krankhafte Lageveränderungen der Augenlinse. Ursache: Verletzungen, erbliche Disposition oder Stoffwechselstörungen.